Tja, wer bin ich und was macht mich aus?
Monika Fuhrig, geboren 1971, im Odenwald aufgewachsen, mit Eltern, einem Bruder und vielen Verwandten und Bekannten.
Meine Aus- und Fortbildungen: Zuerst Hauptschulabschluss, dann Realschulabschluss, eine Ausbildung von damals noch 5 (fünf!) Jahren zur Staatlich anerkannten Erzieherin (01.08.1988 bis 31.07.1992), ein paar Jahre später auch eine Weiterbildung zur Staatlich anerkannten Sozialfachwirtin.
Viele, viele Fortbildungen und Bildungsurlaube, die mich alle prägten. Themen wie: Behutsamkeit und Kraft / Kindergärten in Bewegung & Bewegung in Kindergärten (das war in 2000 und brachte mich so richtig mit Waldpädagogik in Berührung) / Kinder stark machen / Spielzeugfreier Kindergarten / Lebensmittelhygiene / Schwierige Situationen mit Kindern beobachten und begreifen / Die Kunst des Kämpfers / Die Bildsprache des Kindes verstehen / immer wieder: Erste Hilfe & Erste Hilfe am Kind / Bildung in der Kindertagesstätte / Die Themen der Kinder finden / Die neue Elternarbeit / Lust auf Schreiben? / Power Point / Infektionsschutzgesetz / Bildung von Anfang an / Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung / Entdeckungen im Zahlenland von Prof. Preis / Die „goldenen“ Frankfurter Jahre / Mit Kindern theologisieren / SISMIK und SELDAK Erhebung des Sprachstandes von Kindern / Existenzgründung / Eine Spurensuche in Frankfurt über die 68er / Zusatz-Ausbildung zur Tagespflege / Bildungs- und Erziehungsplan in Hessen / Rechtliche Bedingungen in der Jugendarbeit / Frauen zeigen Profil in Politik und Gesellschaft / Projekt Abenteuer / Internationale Friedenspädagogik / Tierspuren – umweltpädagogisch entdecken / Bio-Scouting / Kommunikation unter Kindern / Kinder brauchen Kinder / Schuld und Sühne – Verbrechen und Strafe / Mobile Seilaufbauten im Hoch- und Niedrigseilbereich / Fit für Flüchtlinge / Vom Wagnis anders zu sein und dem Wunsch nach WIR / Einführung in CONSIL / Kleinsäuger in Hessen / Beratung und Betreuung psychisch kranker Menschen / Psychisch kranke Menschen wahrnehmen und verstehen – systemisch / MS-Outlook / Erste-Hilfe-Outdoor / Angehörigenseminar EduKation Demenz / ArbeitnehmerInnenhaftung in der Kita / Infektionsschutzgesetz / um nur die Wichtigsten zu nennen.
Meine politische Heimat: Ist „links-grün“, würde ich sagen, aber im besten Sinne.
- Über 16 Jahre war ich Stadtverordnete, der Grünen Fraktion, in Michelstadt und dabei ca. 15 Jahre auch Mitglied von Bündnis90/Die Grünen.
- Das Mandat als Stadtverordnete legte ich im Herbst 2022 nieder, als es eine Abstimmung im Stadtparlament zur Umbenennung ein paar wenigen Straßen, in Michelstadt, gab. Meine Grüne Fraktion und ich hatten sehr, sehr dafür gekämpft, dass die Straßen, die nach NAZIs bennant sind, umbenannt werden. Es handelt sich um Straßennamen und damit Ehrungen, von Männern, die in der Zeit der Nazis zumindest KEINE gute Figur machten. Sie waren frühzeitig Mitglied und machten mit. Es sind auf jeden Fall keine guten Demokraten (gewesen) und darum sollte meiner Meinung nach in Michelstadt keine Straße ihren Namen tragen. Aber die Mehrheit stimmte gegen die Umbenennung. Das lies mich sehr enttäuscht mein Mandat niederlegen.
- Aus der Partei ausgetreten bin ich Ende 2022, als die Partei dem Kompromiss zustimmte, die Atomkraftwerke in Deutschland auf „stand by“ laufen zu lassen. Da ich aus der Anti-AKW-Bewegung überhaupt erst politisch aktiv wurde, passte diese Partei gar nicht mehr zu mir.
- Mir ist es besonders wichtig unser tolles Grundgesetz zu achten, denn darin steht (fast) alles, genau wie in den 10 Geboten. Ich versuche stets:
- Alle Menschen zu achten
- freundlich und korrekt zu sein
- Gesetze zu beachten, es sei denn sie verlangen etwas gegen die Menschenrechte
- die Natur zu schützen
- hilfsbereit zu sein
- Gleichberechtigung zu leben
Meine Gedanken zu Hier und Heute:
- Der Klimawandel ist bereits hier angekommen, wir müssen schauen, wie wir damit umgehen und ihn nicht noch begünstigen:
- wenig Fahrtwege mit Benzin, Diesel, Kerosin (auch nicht für Erdbeeren, im Februar, aus fernen Ländern)
- gut isolierte Wohnräume
- möglichst Wärme aus erneuerbaren Energien nutzen
- Strom aus erneuerbaren Ernergien nutzen (wir nutzen Green Planet Energy), von Unternehmen die am Besten auch noch investieren in eigene Kraftwerke
- wenig Plastik verwenden (denn das braucht Erdöl….), lose Waren einkaufen oder auf recyceltes Plastik achten
- Menschen aus anderen Ländern und anderen Kulturen leben hier und werden auch weiterhin hier her kommen, ich wünsche mir:
- dass sie willkommen geheißen werden, von denjenigen die bereits hier leben
- dass die neu zugezogenen Menschen kostenlose und gute Deutschkurse erhalten
- dass sie alle von uns allen vorgelebt bekommen, wie unsere Demokratie funktioniert und das nachahmenswert finden oder verbessern können
- dass jeder Mensch hier akzeptiert und geachtet wird
- dass sich alle Menschen, die hier leben, an unser Grundgesetz und die Menschenwürde halten
- dass wir friedlich miteinander auskommen und gute Diskussionen stattfinden
- dass kranke Menschen erkannt werden und ihnen Hilfe angeboten werden kann, die auch wirklich hilft.
- dass wir zuerst einmal vom Guten im Mensch-Sein ausgehen (lernen).
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